Der Motor für Veränderungen

Das bewegt die Automobilindustrie 2019

Komplexe Lieferketten, disjunkte IT-Systeme für Fertigungsprozesse und ressourcenintensive Entwicklungszyklen für Unternehmensanwendungen – die Prozesse in der Automobilindustrie sind komplex. Kommt der Wirtschaftszweig von der richtigen Spur ab, so sind die Folgen nicht nur für Konsumenten spürbar, sondern auch für Wirtschaftsmächte, ganze Regionen und sogar Nationen.

Ein Beispiel?

  • Laut dem Europäischen Automobilherstellerverband ACEA (Association des Constructeurs Européens d’Automobiles) werden 24 % aller weltweit produzierten Passagierfahrzeuge in Europa hergestellt.
  • 13,3 Millionen Menschen bzw. 6,1 % der Arbeitskräfte in der EU sind in dieser Branche beschäftigt.
  • Zum ersten Mal in fünf Jahren sank die deutsche Wirtschaftsleistung im dritten Quartal 2018 um 0,2 %. Zu den Ursachen wird auch der Rückgang der Automobilproduktion und des Exportes in der Automobilindustrie gezählt.

Warum sich die Prozesse in der Automobilindustrie schleunigst wandeln müssen

Führungskräfte und CIOs weltweit beschäftigt die Frage nach einem erfolgreichen Unternehmenswandel, der sich um Innovationen, aber auch um die Reduktion von Risiken dreht. Unternehmen der Automobilindustrie müssen jederzeit höchste Qualität, Zuverlässigkeit und ökonomische Effizienz beweisen, wenn es um die Herstellung und den Verkauf von Fahrzeugen und Automobilteilen wie Motoren und Getriebe geht. All diese Schritte erfordern stimmige Prozesse, die nahtlos ineinander greifen und stellenweise auch automatisierte Abläufe umfassen. Doch wie harmonisieren Unternehmen der Automobilbranche 2019 ihre Prozesse, um schleunigst an Fahrt aufzunehmen?

Business Transformation und Prozesse in der Automobilindustrie

Ein erfolgreicher Unternehmenswandel beruht vornehmlich auf Geschwindigkeit: Organisationen müssen in der Lage sein, sich schnell und flexibel auf Veränderungen einzustellen. Ein Beispiel sind junge Mobility-as-a-Service (MaaS)-Unternehmen wie Uber, Lyft und Car2Go, die nicht nur den Markt erobert, sondern auch für ein Umdenken gesorgt haben: Ein eigenes Auto zu fahren, gilt heute nicht mehr für alle Bevölkerungsgruppen als erstrebenswert; dieser Trend zeichnet sich besonders in Großstädten weltweit ab.

Auf derartige Veränderungen müssen Organisationen der Automobilindustrie mit Weitsicht reagieren, vor allem, wenn ihr Geschäftsmodell auf dem Konzept des eigenen Autos beruht. Heute gilt es, bestehende Geschäftsmodelle zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. Nur so sind Unternehmen in der Lage, langfristig ihre Marktposition zu sichern.

Gut vernetzt mit der richtigen Technologie

Ein Blick auf die Automobilindustrie 2019 zeigt: Innovation und Technologie spielen die größte Rolle in den Unternehmen. Als Motor für Veränderungen gelten neue Umweltvorschriften sowie hohe Investitionen namhafter Firmen in innovative Technologien. Damit nimmt die Automobilbranche an Fahrt auf und steuert geradewegs auf Entwicklungen wie autonomes Fahren und Elektromobilität zu.

Dies belegen Statistiken

  • Die Automobilindustrie ist laut dem Europäischen Automobilherstellerverband mit Investitionsausgaben in Höhe von knapp 54 Milliarden EUR der größte Privatinvestor im Bereich Forschung und Entwicklung
  • Laut Gartners aktuellem CIO-Report betrachten 30% aller Befragten Cloud-Lösungen als wichtige Investition in die Zukunft

Von der Technologie zur Business Transformation

Die Nachfrage nach innovativen Geschäftslösungen ist in der Automobilindustrie höher als je zuvor. Gerade neue und innovative technologische Entwicklungen benötigen ein solides Fundament, das bisherige und neue Geschäftsprozesse stützt und konstant optimiert. Mit anderen Worten: CIOs in Unternehmen der Automobilindustrie stehen vor der Aufgabe, ihre IT-Systeme mit ihren Betriebsabläufen in Einklang zu bringen, um in diesem schnelllebigen Marktumfeld zu bestehen. Die richtigen Voraussetzungen bietet eine professionelle Prozessmanagement-Software.

Ein Beispiel: Laut Gartner sind CIOs davon überzeugt, dass professionelle Analyse-Tools ihr Unternehmen stärker verändern werden als andere Technologien. Die Ursachen liegen auf der Hand: Professionelle Analyse-Tools ermöglichen es, anhand bestimmter Kriterien die richtigen Kundensegmente zu ermitteln, die Kundenbindung zu erhöhen, bessere Prognosen zu erstellen und die Verkäufe anzukurbeln.

Prognose für die Automobilindustrie 2019

Enterprise Resource Planning-Systeme werden weiterhin ein wichtiger Investitionsbereich sein. Sie helfen dabei, die operativen Abläufe im Betrieb zu harmonisieren, um die Effizienz und Profitabilität zu erhöhen und dabei Kosten zu sparen. ERP-Transformationen bieten Unternehmen dabei die Chance, Ressourcen zu optimieren und Geschäftsprozesse zu verbessern.

Business Process Management (BPM) für Automobilhändler

Diese Prozesse in der Automobilindustrie entscheiden 2019 über erfolgreiche Verkäufe

Jede Innovation hat natürlich zum Ziel, Fahrzeuge an die Kunden zu verkaufen. Hier kommt es vor allem darauf an, die Konsumenten von heute mit ihren Wünschen und Anforderungen zu verstehen. Das Marktumfeld ist durch hochvolumige Transaktionen und geringe Margen charakterisiert. Daher bildet eine durchdachte Omnichannel-Strategie die Grundvoraussetzung für den gelungenen Verkauf von Automobilen: Dies beginnt bei der Online-Recherche, erstreckt sich über Maßnahmen der Leadgenerierung und reicht bis zu Verkäufen in Showrooms. Eine erfolgreiche Omnichannel-Strategie benötigt jedoch ein solides Fundament: Erst in Kombination mit einer professionellen Management-Lösung für Geschäftsprozesse können Automobilhändler ihr Geschäftsmodell mit ihren operativen Abläufen in Einklang bringen und die Prozesse an allen Kundenkontaktpunkten der Customer Journey synchronisieren. Dies ist eine Win-Win-Situation für Kunden und Personal, denn die Betriebsabläufe werden insgesamt als stimmiger wahrgenommen.

So können die Prozesse in der Automobilindustrie verändert werden

Der Fahrzeug-Einzelhandel ist komplexer als jemals zuvor. Für Prozessverantwortliche und Führungskräfte genügt es nicht mehr, nur in Richtung Vertrabsabschluss zu steuern. Sie müssen auch Kundenbeziehungsmanagement, Vertriebsplanung, Buchhaltung, Logisitik und die Auftragsabwicklung auf dem Radar haben. Der Handel ist heute ein Konglomerat aus integrierten datengetriebenen Technologien. Hier kommt wieder der technische Aspekt ins Spiel: Technologien sind schnell veraltet – und ihre Anwender stehen vor der Aufgabe, sie schnell anzupassen, um alle Aspekte des Autohandels effizient zu gestalten.

Fast wie autonomes Fahren: Mit BPM konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche

Ihre Kunden werden Business Process Management (BPM) niemals sehen, aber die Vorteile während des Kaufprozesses deutlich spüren. Dabei hält BPM sowohl Ihr Team als auch Ihre IT-Systeme und Prozesse zusammen: Ihre Prozesse und IT-Systeme greifen nahtlos ineinander und nebenbei verbessern Sie Ihr Unternehmen konstant.

Wenn Ihre Prozesse wie gewünscht verlaufen, erleben Ihre Kunden die positiven Auswirkungen direkt am Point of Sale, bei der Auftragsabwicklung und im Kundenservice. BPM wird somit zum Dreh- und Angelpunkt erfolgreicher Verkäufe.

Die positiven Auswirkungen zeigen sich in zwei Schritten

  • Mit einer innovativen Technologie visualisieren Sie Ihre Prozesslandschaft und modellieren operative Abläufe
  • Sie denken neu über die Zusammenarbeit im Unternehmen und das Zusammenspiel Ihrer IT-Systeme nach: Aus nahtlosen Geschäftsprozesse resultieren auch flüssige Arbeitsabläufe mit klaren Verantwortlichkeiten und besserer Kommunikation

Die Bedeutung für den Automobilhandel

  • Händler haben die Möglichkeit, ihre Organisation grundlegend zu wandeln, wenn sie sich im Klaren darüber sind, wo und wie sie eine erfolgreiche BPM-Initiative ins Leben rufen
  • Mit einer innovativen Technologie können Händler ihre Prozesse dokumentieren, vereinfachen, automatisieren und konstant verbessern, um ihre Metriken zu optimieren und ihren Return on Investment zu erhöhen.

BPM revolutioniert die Prozesse in der Automobilindustrie

Die Autoindustrie ist heute auf dem besten Weg in Richtung Industrie 4.0, also der vernetzten Produktion. Dabei werden sich klassische Wertschöpfungsketten wandeln und zunehmend vernetzen.

Eine wichtige Voraussetzung für den nachhaltigen Erfolg besteht darin, dass die Unternehmen zunehmend digitaler und agiler werden. Dies ermöglichen moderne und innovative Prozessmanagement-Systeme, die die regulären Abläufe der gesamten Wertschöpfungskette steuern und dabei die Möglichkeit bieten, auch kurzfristige Veränderungen in die Tat umzusetzen.

Ein dynamisches Prozessmanagement-System mit integrierten Analysefunktionen ebnet den Weg für gezielte Automatisierung und flüssigere Arbeitsabläufe im Unternehmen und damit auch für mehr Effizienz, Effektivität, Performance und Produktivität. Es verbessert nicht nur die Planung und Analyse operativer Abläufe, sondern hilft auch dabei, Kosten und Ressourcen zu sparen – und damit erfolgreiche Industrie 4.0-Initiativen zu begleiten.

Von der Innovation zur Transformation: Prozesse in der Automobilindustrie 2019

So lässt sich zusammenfassen: Ein erfolgreicher Unternehmenswandel dreht sich um die Geschwindigkeit und um die Fähigkeit einer Organisation, Veränderungen zu adaptieren. Dazu gehört auch, die Perspektive zu wechseln und den Blick nicht allein auf Ziele wie Effizienzverbesserung zu richten. Denn mit Blick auf das ganze Unternehmen wird schnell klar: Erst wenn das Zusammenspiel der beteiligten Prozesse, IT-Systeme und Teammitglieder stimmig ist, wird sich auch die Kundenzufriedenheit signifikant verbessern. Ist ein Unternehmen erst auf dem richtigen Weg in Richtung Operational Excellence, dann ergeben sich daraus fast automatisch Effizienzverbesserungen und Kosteneinsparungen.

Diese Trends lassen sich 2019 in der Automobilindustrie beobachten

Autonomes Fahren

Das Ziel besteht darin, die entsprechende Technologie weiterzuentwickeln und möglichst kostengünstig nutzbar zu machen. Laut einer Befragung durch das Beratungsunternehmen Accenture erwarten die Autofahrer/innen von der nächsten Generation smarter Fahrzeugtechnik, dass sich vor allem die Sicherheit beim Fahren erhöht. Laut Angaben der Unternehmensberatung Deloitte zählen 58% der befragten Autofahrer/innen auch den Komfort und Zeitgewinn zu den größten Vorteilen des autonomen Fahrens. Jede/r Zweite würde sogar dafür bezahlen, dass das eigene Auto von allein einen Parkplatz sucht.

Vernetzte Lieferkette und verbesserte Fertigung

Die Digitalisierung bietet neue Möglichkeiten, um relevante Daten auszuwerten und damit langfristig die Kundenbindung zu erhöhen. Damit sind auch die Fertigung und das Lieferkettenmanagement im Wandel. Zu beobachten ist heute die Bewegung hin zu einem dezentralisierten Ansatz, was zahlreiche Chancen, aber auch Herausforderungen für Unternehmen birgt.

Vorausschauende Instandhaltung

Innovative Selbstdiagnosesysteme können die Fahrer/innen von Automobilen in Echtzeit über mechanische Defekte bzw. Abweichungen informieren und die Sicherheit beim Fahren erhöhen. Entsprechende Sensortechnologien und andere Innovationen des Internet of Things (IoT) ermöglichen dabei effiziente Datenauswertungen, um die Sicherheit zu erhöhen und den Transport von Gütern zu erleichtern. Diese Entwicklungen wandeln auch benachbarte Wirtschaftszweige wie die LKW-Branche.

Datenschutz und Sicherheit

Die Automobilindustrie zählt zu den am stärksten datengetriebenen Industrien weltweit, vor allem mit smarten Fahrzeugen, die konstant Daten über die Fahrer/innen und ihre Routen sammeln. Davon profitieren natürlich die Konsumenten, da sich das Fahrerlebnis für sie komfortabler gestaltet. Sie müssen sich jedoch darauf verlassen können, dass ihre Daten gut aufgehoben sind.

Auf der Überholspur: Business Transformation in der Automobilindustrie

Die Technologie entwickelt sich heute schneller weiter als je zuvor und sie ermöglicht den Menschen, ihren Alltag komfortabler zu gestalten. Dies ist eine wichtige Chance für Unternehmen der Automobilbranche und gleichzeitig eine Herausforderung. Wie regelmäßige Reifenwechsel und TÜV-Kontrollen für Autobesitzer/innen ist auch für Führungskräfte in der Automobilindustrie eine konstante Bestandsaufnahme wichtig: Es gilt, regelmäßig zu hinterfragen, wie Sie im Unternehmen zusammenarbeiten und welche Rolle dabei Prozesse und IT-Systeme spielen.

So gestalten Sie einen erfolgreichen Unternehmenswandel und bringen Ihr Unternehmen auf die richtige Spur:

  • Sie sorgen für mehr Transparenz und Sichtbarkeit Ihrer operativen Abläufe, überwinden Abteilungssilos und fördern die Kommunikation und Zusammenarbeit
  • Sie standardisieren bestimmte Aktivitäten in Ihrer Organisation, sodass alle Mitarbeiter/innen sich an verbindliche Abläufe halten und Verantwortlichkeiten wirklich geklärt sind
  • Sie bringen das ganze Team an einen Tisch und bieten Ihrem Team die Möglichkeit, Teilaufgaben zu automatisieren
  • Sie nutzen Prozessdaten, die tagtäglich in Ihrem Unternehmen generiert werden, als Entscheidungsgrundlage

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Aus dem Englischen übersetzt von Julia Baudisch

Veröffentlicht am: 3. Mai 2019 - Letzte Änderung am: 3. Mai 2019