Was sind die größten BPM-Trends 2021? Langfristig erfolgreiches Prozessmanagement lebt vom regelmäßigen Austausch mit anderen Anwendern. Nur so können sich Trends und Best Practices über Abteilungs- und Unternehmensgrenzen hinweg etablieren. Im zweiten Teil unserer aktuellen Blogserie liefern deshalb unsere Kunden und Partner Einblicke in ihre Erwartungen für das kommende Prozess-Jahr. 

Sie haben den ersten Teil noch nicht gelesen? BPM-Trends 2021 Teil 1.

BPM-Trend 1: BPM wird verstärkt Teil der Unternehmenskultur und des Managements

„Ich denke, BPM wird immer noch oft als Teil der IT gesehen. Mit COVID-19 und den daraus resultierenden Änderungen unseres Arbeitsstils muss sich die BPM-Kultur weiterentwickeln. Daher glaube ich, dass BPM künftig noch stärker Teil der Unternehmenskultur und des Managements sein wird.”

Paavo Heikkinen, Business Process Manager, VAT Group

BPM-Trend 2: Datenintegrität wird beim Prozessmapping in den Vordergrund rücken

„Der Einsatz von KI für die Datenanalyse gewinnt immer mehr an Bedeutung. Bei der Prozessabbildung wird es daher künftig immer seltener darum gehen, Daten zu gewinnen, sondern die Integrität dieser Daten sicherzustellen. Prozessmapper sollten sich daher als Projektmanager verstehen, die bei der Umsetzung der durch die KI-Lösungen identifizierten Änderungen helfen können.”

Christopher Shaw, Continuous Improvement Manager, Prudential Financial

BPM-Trend 3: Process Mining wird wachsen wie noch nie

„Process Mining wird in diesem Jahr schneller wachsen als jede andere Technologie im Bereich BPM. Obwohl Process Discovery ein wichtiger Teil der Process-Intelligence-Analyse ist, wird sich der Fokus über den Top-Down-Ansatz der Prozessvisualisierung hinaus zu einem tiefer gehenden Bottom-Up-Ansatz bewegen. Ich glaube, dass dies den Optimierungsprozess dauerhaft verbessern wird.”

Venessa De wet , Head Of Marketing, Sol Arch Consulting

Die aktuelle Corona-Pandemie wirkt sich auf Unternehmen weltweit aus. Effizientes Prozessmanagement kann Organisation dabei unterstützen, die eigene Resilienz zu stärken und auch in schwierigen zeiten am Markt zu bestehen. Bleibt nur eine Frage an unsere Kunden und Partner:  

Glauben Sie, dass Prozessfachleute nach COVID-19 besser für den Umgang mit disruptiven Veränderungen gerüstet sein werden?

„Ich bin mir sicher, dass Unternehmen und Einzelpersonen, die einen hohen BPM-Reifegrad erreicht haben, es leichter haben, sich auf die durch COVID-19 verursachten Veränderungen einzustellen. Höhere BPM-Maturity gibt diesen Unternehmen eine bessere Sicht und Kontrolle über ihr Geschäft und ihre Abläufe. Eine gut dokumentierte Prozesslandschaft erhöht die eigene Transparenz und Flexibilität. Dadurch wird die Reaktionsgeschwindigkeit auf Veränderungen und Herausforderungen erhöht.”

Paavo Heikkinen, Business Process Manager, VAT Group

„Ich denke, es ist eine ständige Herausforderung für Prozessfachleute, das richtige Maß an Engagement und Einblick in Prozesse zu bekommen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich die Gespräche am "Watercooler" verpasse, in denen Probleme identifiziert oder sogar gelöst werden. Die Mitarbeiter müssen darin geschult werden, Prozessmängel in einer entfernten Arbeitsumgebung zeitnah zu melden und sich nicht nur auf die Prozessfachleute zu verlassen.”

Ben Johnson, Senior Business Analyst, Property Exchange Australia Ltd

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Veröffentlicht am: 25. Januar 2021 - Letzte Änderung am: January 25th, 2021