Die eCH-Standards bilden ein Regelwerk, dass die E-Govern­ment-Strategie der Schweiz widerspiegelt. Sie sind als eine Empfehlung für die elektronische Kollaboration innerhalb der Schweiz zu verstehen. Falls notwendig, können diese eCH-Standards auch auf der Ebene des Bundes, des Kantons oder der Städte als verpflichtend definiert werden.

Der Verein eCH bildet und entwickelt die eCH-Standards weiter. Auch im Prozessmanagement finden die eCH-Standards ihre Anwendung.

Die Standards eCH-0073, eCH-0074, eCH-0140 als auch das eCH-0096 BPM Starterkit formulieren die Anforderungen, die in der öffentlichen Verwaltung und zwischen den Behörden in der Schweiz berücksichtigt werden sollen.

eCH-0073: Dokumentation öffentlicher Leistungen und Prozesse

Dieser Standard legt die Anforderungen und Vorgaben für die einheitliche Dokumentation von Prozessen im E-Govern­ment innerhalb der Schweiz fest. Der eCH-0073 Standard beinhaltet auch die Festlegung einer gültigen Model­lie­rungs­sprache für die Dokumentation von Prozessen. Für E-Govern­ment-Projekte hat sich die Schweiz für BPMN 2.0 entschieden. Diese weitverbreitete Model­lie­rungs­sprache ermöglicht den Behörden eine einheitliche Darstellung ihrer E-Govern­ment-Prozesse.

eCH-0074: Geschäftsprozesse grafisch darstellen

Dieser Standard beschreibt den Einsatz der Model­lie­rungs­sprache BPMN für die standardisierte, grafische Abbildung von Prozessen. Der eCH-0074 Standard wurde 2011 genehmigt und liegt nun in der Version 2.0 vor.

eCH-0096: BPM-Starter Kit

Das BPM-Starter Kit bietet eine Basisunterstützung für die Aufnahme der Prozesse mit Hilfe der BPMN 2.0.

eCH-0140: Vorgaben zur Beschreibung und Darstellung von Prozessen der öffentlichen Verwaltung der Schweiz

Dieser Standard beschreibt Regeln und Richtlinien, die in der Modellierung berücksichtigt werden müssen. Neben der Definition eines Geschäftsprozesses, beinhaltet der eCH-0140 auch Beschreibungen von speziellen Prozessarten, wie z.B. Kooperationsprozessen.

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Der Signavio Process Editor im Einsatz

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