Richtlinien zur Beschreibung und Darstellung von Prozessen in öffentlichen Institutionen in der Schweiz.

Wie der Titel schon andeutet, beinhaltet die eCH-0140 Norm Richtlinien zur einheitlichen Darstellung von Geschäftsprozessen im E-Government der Schweiz. Nur mit einer einheitlichen Art der Beschreibung kann gewährleistet werden, dass alle Prozesse verständlich und vergleichbar sind. Dieser Standard beschreibt Regeln und Richtlinien, die in der Modellierung berücksichtigt werden müssen.

Neben der Definition eines Geschäftsprozesses beinhaltet der eCH-0140 auch Beschreibungen von speziellen Prozessarten, wie z. B. Kooperationsprozessen. Desweiteren legt er die Beschreibungsmerkmale der Prozesse fest. In einigen Modellierungswerkzeugen wie dem Signavio Process Manager werden diese Beschreibungsmerkmale als Attribute definiert. Diese Attribute können an jedem Element, oder auf Diagrammebene eingepflegt werden. Zu den wichtigsten Beschreibungsmerkmalen innerhalb des eCH-Rahmenwerks gehören die Nummer, eine Erläuterung und ein Beispiel sowie das Vorkommen und die Quelle der Informationen. Die Anzahl der Beschreibungsmerkmale kann bei Bedarf erhöht werden. Als Modellierungssprache wurde der BPMN 2.0 Standard ausgewählt. Demnach sind alle Geschäftsprozesse innerhalb der öffentlichen Verwaltung in der Schweiz nach diesem Standard zu modellieren.

Die eCH-0074 und das eCH-0096 BPM Starter Kit beinhalten weitergehende Informationen bezüglich der Nutzung von BPMN 2.0. Der Signavio Process Manager stellt ein kollaboratives Prozessmodellierungswerkzeug dar, das die Modellierungssprache BPMN 2.0 vollständig unterstützt. Erfahren Sie mehr über den webbasierten Signavio Process Manager oder tauchen Sie direkt in die Welt der Prozessmodellierung ein und nutzen Sie ihre Chance den Signavio Process Manager für 30 Tage kostenlos zu testen! Der eCH-0140 Standard wurde 2012 genehmigt und liegt nun in der Version 1.0 vor. Herausgeber ist der Verein eCH mit Sitz in Zürich. Mehr Informationen erhalten Sie auch auf www.ech.ch.