27. Mai 2013

Signavio auf Delegationsreise mit Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler

Gemeinsam mit Rösler und 44 Startup-Unternehmen war Signavio CEO Torben Schreiter vom 18.-26.05.2013 im Silicon Valley unterwegs. Das Pressestatement der Teilnehmer vom 24.05.2013 lässt ein positives Fazit erkennen:

Startup-Tour – ein wichtiger Anfang ist gemacht

Am Pfingstsonntag starteten 45 Startup-Unternehmer gemeinsam mit Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler ins Silicon Valley und nach Washington D.C.. Ziel der Reise war es, den Dialog zwischen der deutschen und der amerikanischen digitalen Wirtschaft anzuregen.

Wir ziehen ein durchweg positives Fazit: Wir haben in den 4 Tagen einen wichtigen Schritt zur Stärkung der deutschen IT- und Startup-Branche gemacht: Die Amerikaner waren beeindruckt von der Innovation ‚Made in Germany’ und dem Unternehmergeist!
Spürbar war das Interesse der US Investoren insbesondere auf dem Empfang im Silicon Valley. Hundert relevante Kapitalgeber und Unternehmer empfingen uns mit viel Respekt und Interesse.

Impulse, die wir aus den USA mitbringen
1. Mehr Selbstbewusstsein: In den USA herrscht eine Goldgräberstimmung: Jeder glaubt daran, dass er es schaffen kann. Wir müssen und können selbstbewusster auftreten, denn wir haben hervorragende Gründungen, auf die wir stolz sein können.
2. Mehr Inspiration: Im Silicon Valley herrscht ein einzigartiger Unternehmergeist. Auch wir in Deutschland haben eine erfolgreiche und beachtete Unternehmer-Kultur vorzuzeigen.
3. Mehr Risikofreude: Die amerikanischen Unternehmer beweisen mehr Mut Risiken einzugehen. Deutsche Unternehmer gelten als risiko-avers. Ein Wirtschaftshemmnis, das wir uns auf Dauer nicht leisten können.
4. Mehr Offenheit: der schnelle, intensive und offene Austausch ist ein wichtiger Erfolgsfaktor im Valley. Wir werden in Deutschland die Erfahrung der etablierten Unternehmen mit den Jungen besser vernetzen.
5. Risikokapital: 45 Unternehmer haben Kontakte zu Venture Capital-Unternehmen in den USA geknüpft. Um auch in Deutschland Weltmarktführer aufzubauen, müssen wir ausreichend viele Investoren finden, die breitflächig Kapital zur Verfügung stellen.

Wir werden die gemachten Erfahrungen auch in Deutschland leben und weitergeben. Denn eines haben wir gelernt „connecting the dots“ ist das zentrale Erfolgsrezept der US-Szene. Diese Reise ist ein Meilenstein, für die Schaffung eines Bewusstseins um die vielen tollen Gründungen in Deutschland besser zu fördern. Von Unternehmern zu Unternehmern – Unser Glas ist halb voll, nicht halb leer!

Wir danken den Unternehmen herzlich, die uns ihre Tür öffneten um mit uns in Dialog zu treten; darunter Facebook, Google, Good Technology, SAP Labs, Jawbone, Adroll, Github, Marin Software, runway, incubator 1776. Nicht zu vergessen die Stanford University. Sie schuf eine grandiose Plattform, für Philipp Rösler’s Vortrag zum Thema „Think Big. Starting –up Made in Germany in the Digital Economy“.

Und übrigens: Jeder Delegationsreisende trägt seine Flug- und Hotelkosten selbst, alle gastgebenden Firmen waren so freundlich, uns auf einen Snack oder ein Mittagessen einzuladen.

Im Namen aller Unternehmer

Andera Gadeib, SmartMunk GmbH / Dialego AG, andera.gadeib@smartmunk.com
Sebastian Heise, Graphmasters, sebastian@graphmasters.net
Günther Hoffmann, DocRAID c/o AvailabilityPlus GmbH, hoffmann@docraid.de