Transparenz, Effizienz und Agilität gehören zu den entscheidenden Erfolgskriterien für ein Unternehmen und lassen sich mit einem standardisierten Qualitätsmanagement fördern. Dies ist einer der Gründe, warum sich viele Unternehmen für das Implementieren von ISO-Standards entscheiden, denn sie konzentrieren sich ganz konkret darauf. Sie definieren die Anforderungen an Qualitätsmanagement-Systeme, befassen sich mit grundlegenden Konzepten oder legen Leitlinien für interne und externe Audits fest.

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Warum ISO?

Um Prozesse effizient zu steuern ist es notwendig, den Gesamtzusammenhang der Organisation im Blick zu haben. Wenn Unternehmen in der Lage sind, zu identifizieren, wer von bestimmten Arbeitsabläufen betroffen ist und was dabei erwartet wird, haben sie eine gute Grundlage, um ihre Organisation zu optimieren. Mit Hilfe von ISO-Standards können Unternehmen besser

  • Ziele definieren,
  • Risiken identifizieren und mindern,
  • Neue Geschäftsmöglichkeiten erkennen,
  • und letztendlich mehr auf die Wünsche ihrer Kunden eingehen.

Unternehmen schaffen durch ISO nicht nur Geschäftsvorteile sondern stärken gleichzeitig das Vertrauen ihrer Kunden und Partner. Rund eine Million Unternehmen weltweit sind nach ISO 9001 zertifiziert – oft auf freiwilliger Basis. Für viele ist die Zertifizierung jedoch eine Grundvoraussetzung: Öffentliche Organisationen zum Beispiel dürfen in der Regel nur Geschäfte mit Unternehmen abwickeln, die ISO-zertifiziert sind.

ISO 9001: 2015 – Revision mit stärkerem Management-Fokus

Die genauen Anforderungen an ein Qualitätsmanagement-System legt ISO 9001:2015 fest und hat damit grundlegenden Charakter. Als Nachfolger von 9001:2008 reflektiert diese Version auch neue Gegebenheiten, die erst mit der Globalisierung entstanden sind. Darüber hinaus folgt sie einer High-Level-Struktur und konzentriert sich verstärkt auf Prozessrisiken.

ISO 9001:2015 setzt auf eine stärkere Einbindung der Führungsebene und treibt damit die unternehmensweite Umsetzung von Qualitätsorientierung voran. Es geht darum, das Management als wesentlichen Treiber zu etablieren, Probleme zu verstehen und die richtigen Schritte einzuleiten, um Qualitätsziele organisationsweit zu erreichen.

Darüber hinaus werden Unternehmen Schritt für Schritt dabei unterstützt, Risiken strukturiert anzugehen. Risikomanagement war zwar auch Bestandteil der vorherigen Version, allerdings ist hier das Top-Management ebenfalls die treibende Kraft. Nicht nur in den Wertschöpfungsprozessen, sondern gerade auch in den Führungs- und Organisationsprozessen lauern Risiken für den Unternehmenserfolg. Die Unternehmensführung muss sicherstellen, dass diese identifiziert und priorisiert werden, um dann entsprechende Gegenmaßnahmen rechtzeitig einzuleiten.

So finden Sie den Einstieg

Zunächst ist es wichtig, sich über den konkreten Nutzen bewusst zu werden und Mitarbeiter dafür zu sensibilisieren. Sowohl das Management als auch Kollegen in den Fachabteilungen sollten den Wert der Initiative kennen und das Projekt mittragen. Ohne einen ganzheitlichen Ansatz kann die Einführung von Standards nur schwer gelingen. Schlüsselprozesse sollten vorab gemeinsam identifiziert und angepasst werden, um die eigenen Ziele sowie die Wünsche des Kunden bestmöglich zu berücksichtigen.

Gemäß ISO müssen alle relevanten Geschäftsprozesse kontinuierlich dokumentiert analysiert und überwacht werden. Eine geeignete Softwareunterstützung ist daher das A und O. Sie ermöglicht eine Dokumentation nach dem BPMN2.0-Standard, das Hinterlegen von Risiken und Kontrollen direkt an einzelnen Prozessschritten, eine fundierte Datenanalyse und mehr. Professionelles Prozessmanagement fördert die Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Abläufen in der gesamten Organisation und ist damit der Schlüssel für die eingangs genannte Steigerung von Effizienz und Agilität.

Referenzen und Praxiserfahrung: Unser kostenloses Live-Webinar am 22.02.2017

Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen ist die ISO-9001-Einführung eine Herausforderung. Es mangelt an Erfahrung, Kenntnissen sowie Methoden und Werkzeugen. Auch der Zeit- und Ressourcen-Aufwand ist verhältnismäßig hoch. Guido Lange, Geschäftsführer bei cip alpha, berät Unternehmen unter anderem zu praxiserprobten Referenzmodellen und stellt in einem gemeinsamen Webinar mit Signavio das SUDOQU-Modell vor. Es ermöglicht auch kleinen Unternehmen, mit geringem Finanz- und Ressourcen-Aufwand passgenaue Verfahren für die eigene ISO-Zertifizierung einzuführen und umzusetzen. So gewinnen Organisationen Sicherheit und können ihre Chancen und ihren Handlungsbedarf leichter erkennen. Die Webinar-Teilnehmer profitieren von Referenzprozessen aus dem Signavio Process Manager, Texten für das QM-Handbuch sowie Excel-Vorlagen, die 9001:2015-Zertifizierungen bereits mit Anerkennung bestanden haben.

Alle Informationen zum Webinar finden Sie in unserem Veranstaltungshinweis. Sie können sich online jederzeit anmelden.