11. März 2014

Thought Leadership im Rahmen der CeBIT

Signavio-Geschäftsführer Dr. Gero Decker wirkt an Handlungsempfehlungen für Bundesregierung mit.

Die „Umsetzungsempfehlungen für das Zukunftsprojekt SMART SERVICE WELT – Internetbasierte Dienste für die Wirtschaft” wurden am 10.03.2014, auf dem ersten Tag der CeBIT, an Kanzlerin Merkel und den britischen Premierminister Cameron übergeben.

Der Bericht definiert Zielsetzungen für Europa und Deutschland und untersucht zudem verschiedene Use Cases aus der Smart Service Welt. Ob in Form von Software, Netzwerken und physischen Produkten – die Auswirkungen von so genannten Smart Services sind überall präsent.

Während es diese im Einzelhandel im Sinne von Online Marktplätzen schon länger gibt, erreichen sie nun auch bislang eher traditionell geprägte Geschäftsfelder, wie die Logistik oder den Energiesektor, denn diese Branchen profitieren immer mehr von der Unterstützung durch webbasierte Services.

Ein deutlicher Paradigmenwechsel ist dabei in allen Bereichen zu beobachten, da die Konzeption der angebotenen Leistungen mehr und mehr durch den Kunden bestimmt wird. Er legt fest, wie Produkte und Dienstleistungen aussehen müssen, um seinen spezifischen Bedürfnissen zu jeder Zeit und an jedem Ort gerecht zu werden.

Der Bericht des Arbeitskreises „Smart Service Welt” gibt Antworten auf die Frage, wie die Wirtschaft mit diesen Veränderungen umgehen kann und wieso es so wichtig ist, für eine Vernetzung von Produkten, Services und Ressourcen zu sorgen.

Zukunftsweisend sind in diesem Rahmen vor allem Plattformen, die eine Virtualisierung von Produkten erlauben und dafür sorgen, dass Prozesse, Produkte und Akteure nicht mehr an eine spezifische Hardware gebunden sind.

Der Trend geht ganz klar in Richtung webbasierter Technologien, wie Crowdsourcing und Cloud Computing. Diese alleine reichen jedoch noch nicht aus: Intelligente Service Plattformen sollten die selbe Sprache sprechen und internationale Standards sowie Prozesse und Werkzeuge anbieten, mit denen die Koordination der verschiedenen Faktoren vereinfacht wird.

An dem Bericht wirkten unter Leitung der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech) insgesamt mehr als 150 Vertreter aus Industrie, Wissenschaft, Gewerkschaften, Verbänden und Verwaltungseinrichtungen mit. Auf der CeBIT fand gestern auch eine Pressekonferenz von BMWI, acatech und Accenture zu diesem Thema statt, an der sich die parlamentarische Staatssekretärin Zypries beteiligte.

Nähere Informationen zu dem Arbeitskreis finden Sie hier oder lesen Sie den vollständigen Bericht als PDF.