14. Dezember 2014

Entscheidungsmanagement für die gesamte Organisation

Der Wettbewerb wächst, die Digitalisierung schreitet immer mehr voran und die Kundenbedürfnisse steigen: Für viele Unternehmen ein Grund, sich intensiv mit Ihren Prozessen und Entscheidungsabläufen zu beschäftigen.

Um auch weiterhin den steigenden Anforderungen gerecht werden zu können, müssen Unternehmen ihre Prozesse effizient verwalten und dazu gehört auch, sich über Entscheidungswege im Unternehmen bewusst zu werden. Das Business Decision Management (Entscheidungsmanagement) bietet einen passenden Ansatz, Entscheidungen zu definieren, zu analysieren und relevante Zusammenhänge zu identifizieren. Dank der neu definierten Modellierungssprache DMN 1.0 (Decision Model and Notation™), die kürzlich von der Object Management Group verabschiedet wurde, können Entscheidungen nun grafisch dargestellt und mit wichtigen Informationen hinterlegt werden.

Wieso ist Entscheidungsmanagement sinnvoll?

In vielen Unternehmen werden tagtäglich hunderte oder sogar tausende von Entscheidungen getroffen, die in der Gesamtheit einen wesentlichen Einfluss auf die Qualität der Produkte und Services haben.
Um passende Resultate liefern zu können, müssen Entscheidungen sorgfältig, verlässlich und schnell getroffen werden. Viele der Entscheidungen werden jeden Tag erneut gefällt. Für solch wiederkehrende Entscheidungen bietet es sich daher an, Standards für die Entscheidungsfindung zu definieren. Mit Hilfe dieser Leitlinien können Sie effizient und vor allem basierend auf Fakten entscheiden.

Dies ist vor allem für Unternehmen in den Bereichen Öffentliche Verwaltung, Versicherungen und im Finanzsektor relevant. Aber auch Unternehmen aus anderen Bereichen profitieren von einem konsequenten Entscheidungsmanagement. So können Sie zum Beispiel in Ihren Entscheidungsdiagrammen definieren, wann eine Bewerbung zur weiteren Sichtung angenommen und wann sie abgelehnt wird oder sie definieren, ab wie vielen Treuepunkten ein Kunde eine Silber- oder Goldkarte in Ihrem Bonussystem erhält.

Wie gehören Prozessmanagement und das Entscheidungsmanagement zusammen?

Mit dem neuen Standard DMN™ (Decision Model and Notation™) schließt die Object Management Group® nun die Lücke zwischen der reinen Entscheidungsdarstellung und der Implementierung. Dank der neuen Modellierungssprache können Prozessmodelle, die in BPMN 2.0 modelliert wurden, nun um die Entscheidungslogik erweitert werden. Prozesse werden dadurch für Fachanwender verständlicher und Geschäftsregeln können reibungslos in die Prozesse integriert werden.
Mit Hilfe der einzelnen Prozessschritte in den Prozessmodellen können Entscheidungen zudem besser identifiziert werden. Sollte eine Aufgabe eine Entscheidung beinhalten, wird diese als Rule Task definiert, so dass ein Entscheidungsdiagramm hinterlegt werden kann. In diesem Diagramm können dann z.B. für die Entscheidung relevante Input Faktoren festgehalten werden.

Die Kombination aus DMN und BPMN ermöglicht Unternehmen Prozesse und Entscheidungen zusammen zu dokumentieren und sie so einfacher, verständlicher und klarer im Unternehmen zu kommunizieren. Das zeigt, dass das systematische Entscheidungsmanagement ein essenzieller Bestandteil eines gut funktionierenden und effektiven Prozessmanagements ist. Es ist mehr als nur das einfache Beschreiben von Entscheidungen in einem Prozessmodell, mit Business Decision Management können Unternehmen die Einhaltung von rechtlichen und internen Anforderungen sicherstellen und so Risiken minimieren.

Signavio: BPM und BDM in einer Software

Ab sofort unterstützt der Signavio Process Editor auch die Modellierungssprache DMN 1.0 vollständig und bietet somit eine ideale Plattform für Ihre Entscheidungsmanagement-Initiative.
In der webbasierten Modellierungsumgebung können Sie Ihre Entscheidungen grafisch darstellen und mit Rule Tasks in neue oder bereits bestehende Prozessdiagramme verlinken. Dank Signavios intuitiven und kollaborativen Modellierungsfunktionen können Unternehmen ihre Prozesse und Entscheidungen einfach und schnell teilen und gemeinsam daran arbeiten.

Nutzen Sie die Möglichkeit und managen Sie mit dem Signavio Process Editor Ihre Prozesse und Entscheidungen. Definieren Sie Prozessschritte als Geschäftsregel und erstellen Sie Ihre Entscheidungstabellen. Alternativ können Sie auch ein eigenes DMN Diagramm erstellen. Um die Modellqualität der DMN Diagramme sicherstellen zu können, bietet der Signavio Process Editor automatische Überprüfungsfunktionen, die die Einhaltung von Modellierungsregeln und der Entscheidungslogik unterstützen.

Als etablierter Anbieter für kollaboratives Prozessmanagement ist Signavio bekannt für seine umfangreichen Funktionen für die gemeinsame Arbeit an und mit Prozessen. Mit der Einführung des neuen Modellierungsstandards bietet Signavio nun Lösungen für alle Anforderungen rund um das Prozessmanagement und das Entscheidungsmanagement. Testen Sie es selbst und registrieren Sie sich jetzt für die 30 tägige, kostenlose BDM Testversion.

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