Einführung einer gemeinsamen Prozessplattform bei der AOK

Der Signavio Process Editor eröffnet uns Möglichkeiten, die es mit anderen Werkzeugen einfach nicht gibt. Durch die Prozessplattform erwarten wir bei der AOK Brandenburg enorme Synergieeffekte. Da wir auch schon in vergangenen Projekten exzellente Erfahrungen gemacht haben, ist auch das Signavio-Team für uns erste Wahl. Dr. Anke-Britt Möhr, AOK Nordost

Gesetzliche Krankenkassen stehen vor großen Herausforderungen und Veränderungen. Durch den demografischen Wandel sowie durch neue gesetzliche Rahmenbedingungen, wie z.B. den Gesundheitsfonds, rückt das konsequente Management von Geschäftsprozessen in den Fokus. Für insgesamt 5 AOKs, die in 7 Bundesländern Marktführer der gesetzlichen Krankenversicherungen sind, ist Signavio das strategische Werkzeug zur Prozesserhebung und Personalbedarfsplanung.

Jede der beteiligten AOKs erhebt die eigenen Prozesse und verwaltet die Modelle im eigenen Arbeitsbereich. Modelle und Ordner sind für die beteiligten AOKs freigeschaltet. So können die AOKs voneinander lernen und sich gegenseitig Tipps in der Organisationsentwicklung geben.
Prozessmodelle, hinterlegt mit Ausführungshäufigkeiten und Arbeitsaufwänden, bilden die Basis für die detaillierte Berechnung von Personalbedarfen. ExcelReports werden direkt aus den Prozessmodellen heraus erzeugt. Über ein organisationsübergreifendes Benchmarking können Verbesserungspotenziale schnell erkannt werden. Ein gemeinsames prozessbasiertes Vorgehen schafft Synergien auch bei der Einführung von IT-Systemen.
So können die Auswirkungen des neuen SAP-Systems „Oscare®“ auf die fachlichen Prozesse untersucht werden.
Die AOK hat sich für eine eigene SignavioInstallation entschieden und vorhandene Werkzeuge wie ARIS® und Visio® vollständig abgelöst. Über 4.000 Prozessmodelle wurden aus den bestehenden ARIS®-Repositories direkt und unverändert übernommen. Durch Signavios innovative Kommentierungsfunktion werden Fachexperten und Prozessbeteiligte in Prozess-Reviews ein-gebunden. Die Ideen werden daraufhin von den Prozessmodellierern in die Modelle eingepflegt. Über die Glossarfunktion werden wichtige Begriffe gepflegt, z.B. Stellentyp­bezeichner. Mit geringem Schulungsaufwand haben sich die Modellierer schnell in die Autovervollständigungsfunktion und andere Editorfunktionen eingearbeitet.
Über das integrierte Web-Publishing werden die Prozessmodelle allen Mitarbeitern im Intranet zugänglich gemacht. Die Pflege eines separaten Repositories für das Publishing entfällt bei Signavio.

Anwenderbericht

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